Prairie 2

Nyon

5 Gebäude, 3 CCHE/ 2 Magizan

Etappe 1: Wettbewerb

Etappe 2: Ausführung

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Verbindung zwischen diesem Projekt und "Quartier Petite Prairie".

Das Projekt interpretiert die Regeln neu, indem es eine offene Insel schafft. Diese Insel ist basiert auf der Idee einer einzigen Masse, die wie ein großer zerbrochener Stein zersplittert. Im Norden öffnen sich die beiden Eckgebäude zum Jura hin. Die 2 Ost-West-Gebäude sind den Parks und dem Innenhof zugewandt. Im Süden befindet sich das Gebäude neben dem Parc du Reposoir. Die Morphologie des Quartiers eröffnet somit zahlreiche Perspektiven, begrenzt das vis-à-vis und bietet ein Layout, das das Quartier belebt.

Jahr

Laufend

Entwickelt von

CCHE Lausanne SA, Magizan

Programm

Gemischter Bezirk mit mehr als 240 Wohneinheiten, Gewerbeflächen und Aktivitäten

Surface (SBP)

27'402 m²

Volumen (SIA)

9'673 m³

Geschossfläche

Dichte

IUS 2.8

Etappe 1: Wettbewerb

Architecture de CCHE pour le quartier de la Petite Prairie

Nachbarschaftsschema: außen geglättet, innen Raum geschaffen

Die vor 20 Jahren geplante neue Erweiterung im Norden der Stadt, die auf der neuen Umgehungsstraße basiert ist, definiert damit die Grenze dieser neuen städtischen Gebiete. Die Strategie der Unterteilung des Gebiets in städtische Teile prägt die Morphologie des Bezirks, mit dem Parc du Reposoir im Süden und landschaftlich gestalteten Parkplätzen im Norden. Der Sektor Petite Prairie 2 befindet sich zwischen zwei Parks im Osten und Westen, in Kontinuität mit dem Parc du Reposoir im Süden.

Das Konzept schlägt eine Neuinterpretation der festgelegten Regeln vor, indem ein Ganzes, eine offene Insel gebildet wird. Das so entstandene Stück basiert auf dem Konzept einer einzigen Masse, die wie ein großer Stein zersplittert wird, passt seiner Umgebung an. Im Norden die Definition von 2 Ecken, die ein offenen Vorplatzin Bezug auf den Jura und die Landschaft des Genfersees bilden.

Architecture de CCHE pour le quartier de la Petite Prairie

Die Materialität konjugiert eine Ökonomie der Behandlung mit einer Deklination in 2 Ordnungen, derjenigen der Basis und derjenigen des Körpers des Gebäudes. Die mineralische Behandlung des Hofes steht im Kontrast zu den 2 Parks, die sich im Osten und Westen befinden, um dieses Ensemble zu charakterisieren. Diese letzte Behandlung wird in der Materialität des Sockels und der Balkone wiederholt, um die räumliche Einheit zu schaffen. Dieser Raum wogt zwischen den verschiedenen Gebäuden, er beherbergt eine Abfolge von Terrassen, um die Lebendigkeit diesem Wohnkomplex zu fördern und damit neue Nutzungen zu ermöglichen. Die Optimierung der Treppenhäuser ermöglicht mehr Vitalität und sozialen Austausch sowie eine deutliche Ökonomie des Bauens. Die Regeln und Einschränkungen der Zugänglichkeit, des Parkens und anderer Komponenten werden in den Vorschlag integriert und optimiert, um ein flexibles Funktionnieren des Parkhauses zu ermöglichen.

Die Skyline der verschiedenen Gebäude fügt sich in die verschiedenen eingeschränkten Formen ein und bietet gleichzeitig eine Morphologie, die den Blick Gegenüber einschränkt. Dadurch eröffnet sie zahlreiche Perspektiven und bietet eine From, die sich den verschiedenen Situationen adaptiert. Der Ausdruck der Gebäude, die vielfältig sind, bietet Vielfalt und charakterisiert gleichzeitig dieses Ensemble.

Die 2 Ost-West-Gebäude öffnen sich zu den Parks und dem Innenhof. Im Süden befindet sich den Komplex dem Parc du Reposoir entlang. Der so entstandene Komplex hat einen kollektiven halböffentlichen Innenraum, einen großen, abgestuften Hof, der die Eingänge der Wohnhäuser empfängt und als Zentrum der Vitalität des Quartiers dient und geschützte Räume für diesen Komplex schafft. Die Morphologie der Gebäude macht sich die verschiedenen Perspektiven zunutze und bietet vielfältige Möglichkeiten der Räumung. Jedes Gebäude des Komplexes hat seine eigenen Besonderheiten und ermöglicht so eine präzise Reaktion auf jede Situation. Diese Vielfalt begünstigt eine soziale und generationelle Mischung. Die vorgeschlagenen Wohneinheiten, die sich entweder zwischen Parks und Höfen kreuzen oder schräg oder monoorientiert auf die Ost- und Westparks ausgerichtet sind, bieten eine große typologische Vielfalt und eine Mehrheit von Lösungen, um den Anforderungen gerecht zu werden. Ebenso können sich die Aktivitäten, die sich hauptsächlich nördlich des Grundstücks befinden, entwickeln, was die Flexibilität des Systems ermöglicht.

Architecture de CCHE pour le quartier de la Petite Prairie

Etappe 2: Ausführung

Architecture de CCHE pour le quartier de la Petite Prairie
Architecture de CCHE pour le quartier de la Petite Prairie

Der Komplex schafft einen großen halböffentlichen Innenhof, der die Eingänge zu den Wohnhäusern beherbergt. Dieser Raum, das Zentrum der Anlage, beherbergt eine Reihe von Balkone, um die Vitalität des Komplexes zu fördern.

Die vorgeschlagenen Wohneinheiten, die sich entweder zwischen den Parks und dem Innenhof kreuzen oder schräg oder monoorientiert auf die Ost- und Westparks ausgerichtet sind, bieten eine typologische Vielfalt. In ähnlicher Weise können sich auch die Aktivitäten, hauptsächlich im Norden des Grundstücks, entwickeln. Die Optimierung der Treppenhäuser ermöglicht eine Intensivierung des Austausches.

Der Innenhof hat einen mineralischen Charakter und steht im Kontrast zu den 2 Parks im Osten und Westen, was dieses Ensemble charakterisiert. Diese Behandlung wird im Untergeschoss und auf den Balkonen wiederholt, um eine räumliche Einheit zu schaffen.

Architecture de CCHE pour le quartier de la Petite Prairie
Architecture de CCHE pour le quartier de la Petite Prairie

Die Baustelle Petite Prairie 2 im Bau für Herbst 2020.

Architecture de CCHE pour le quartier de la Petite Prairie
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